RAMPIG
Theater Performance Kunst

Über Theater Performance Kunst RAMPIG

Kuratieren im Spiel

Im Jahr 2005 in Heidelberg gegründet, ist Theater Performance Kunst RAMPIG seit 2012 in einem gemeinnützigen Verein als freischaffendes Künstler*innenkollektiv organisiert. Unsere in verschiedenen Städten lebenden Mitglieder mit unterschiedlichen künstlerischen Schwerpunkten bilden für die Zeitdauer einer Inszenierung eine interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft, die um Gastkünstler*innen verschiedener Genres erweitert wird.

Unsere Inszenierungen haben meist Werke der klassischen Literatur zur Vorlage, die mit den Mitteln der neuen Dramatik sprachliche und visuelle Motive und Zitate aus Pop- und Hochkultur kombinieren und so die Aufhebung herkömmlicher narrativer Erzählverfahren zum Ziel haben. In einer grundlegenden und partizipativen Recherchephase untersuchen wir die ausgewählten Stoffe mit Methoden der künstlerischen Forschung auf aktuelle gesellschaftliche und politische Schnittstellen.

Die Arbeitsweise des Kollektivs verbindet dabei Performance mit zeitgenössischen Formen des Schauspiels im Kontext von Rauminstallationen. Alle Projekte zeichnen sich durch spezifische Raumlösungen und das Hinzuziehen der bildenden und visuellen Künste aus. In unserem Interessenzentrum steht die Erforschung theatralischer Grenzen und der Grenzen der Kunstgattungen im Allgemeinen. In unseren Arbeiten verhandeln wir zudem intensiv die traditionelle Grenze zwischen Publikum und dem Theatergeschehen.

Wir verfolgen die Idee eines grenzüberschreitenden Kunsterlebnisses, an dem das Publikum autonom über die Rollen aktiver Teilnehmer*innen, Kunstwerkrezipient*innen oder stiller Beobachter*innen entscheidet und setzen in unseren Produktionen immersive Strategien ein. Die besonders starke Verbindung zwischen der Bildenden und Darstellenden Kunst kristallisiert dabei zu einer Arbeitsweise, die wir Kuratieren im Spiel nennen.

Der gemeinnützige Zweck unseres Trägervereins mit Sitz in Mannheim ist die künstlerische Entwicklung der Projekte sowie die aktive Förderung und Pflege von Theater und Kunst. Dies beinhaltet sowohl die Betreuung und Förderung von Nachwuchskünstler*innen, den Netzwerkaufbau und Dialog zwischen Künstler*innen verschiedener Sparten als auch die Vermittlung von Kunst und partizipative Kunst- und Theaterprojekte.

Mitglieder des Kollektivs

Beata Anna Schmutz wurde 1975 in Danzig, Polen geboren. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Gdańsk setzte sie ihre universitäre Ausbildung in den Fächern Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg fort. Sie ist künstlerische Leiterin zahlreicher theater-, kunst- und medienpädagogischer Projekte und war von 2005 bis 2016 kulturpädagogische Mitarbeiterin im Haus der Jugend Heidelberg, wo sie die Bereiche Kunst und Theater leitete. Seit 2006 freie Regisseurin und Dramaturgin, Hochschul-Lehrtätigkeiten in den Bereichen Ästhetische Bildung, Postdramatisches Theater und Performance. 2005 gründete sie die Theater- und Performancegruppe RAMPIG, dort ist sie als Regisseurin und Dramaturgin tätig. Seit 2016 ist sie Leiterin der Sparte Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Sophie Lichtenberg wurde 1989 in Hamburg geboren. Von 2010 bis 2017 studierte sie Szenografie, Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis, Kunstwissenschaften und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2010 ist sie Teil von RAMPIG und war 2013 Gründungsmitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG e.V.. 2012 und 2013 arbeitete sie als Produktionsassistentin für Jan Lauwers & Needcompany. Sie assistierte im Rahmen von „Theater der Welt“ Alexander Giesche und steht wiederholend Nic Rauch assistierend zur Seite. 2018 unterstütze sie als Szenenbildassistentin Merle Vorwald im Rahmen des Debütfilms „Golden Twenties“ von Sophie Kluge. Als freie Künstlerin und Szenografin realisierte sie Projekte u.a. für RAMPIG, den Kunstverein Freiburg und das Badisches Staatstheater Karlsruhe. Seit 2016 initiiert sie zusammen mit Lea Langenfelder als Langenfelder & Lichtenberg künstlerische Recherche- und Ausstellungsprojekte, die sich aus ihrem gemeinsamen Interesse an theaterwissenschaftlichen und kunsttheoretischen Diskursen ergeben. Sophie Lichtenberg ist Preisträgerin des Giovanni Francesco Marchini Graduierten-Stipendium 2018/19.

Anna Müller wurde 1982 in Landau geboren. 2002-2008 Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Ethnologie an der Universität Heidelberg. Seit 2009 arbeitet sie bei der Jugendförderung Mannheim, dort Schwerpunkt auf kulturelle Bildung und Projektarbeit im Bereich Jugendbeteiligung, Musik und Tanz, Organisation zahlreicher jugendkultureller Projekte und Veranstaltungen. 2009 Gründung des Vereins ikulE interkulturelles Lernen mit Ethnologie e.V., Konzeption und Durchführung von Bildungsprojekten in (inter-/trans-) kulturellen Kontexten. Seit 2013 Vorstandsmitglied bei Spielraum e.V., einer offenen Plattform für die Gegenwarts(sub)kultur in Heidelberg und Umgebung. Mitglied bei RAMPIG seit 2007 als Regieassistentin, seit 2011 als Produktionsleiterin. Gründungsmitglied und seit 2014 zweite Vorsitzende bei Theater Performance Kunst RAMPIG e.V.

Lea Langenfelder wurde 1993 in Heidelberg geboren und studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin. Sie ist freischaffende Künstlerin und Autorin und konzipiert Inszenierungen, Performances und Installationen, die unter anderem in Berlin, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Heidelberg gezeigt wurden. Seit 2010 ist sie im Mannheimer Kollektiv Theater Performance Kunst RAMPIG als Performerin, Autorin und im künstlerischen Team tätig. Darüber hinaus arbeitet sie seit 2011 wiederholt mit dem Hamburger Künstlerkollektiv HGich.T, ihrem Performanceduo WARTE11, dem Kollektiv Positron und mit der Szenografin Sophie Lichtenberg als Langenfelder & Lichtenberg zusammen und schreibt Texte für Ausstellungen und Theater. In den vergangenen Jahren war sie in Inszenierungen am Badischen Staatstheater als Autorin und am Nationaltheater Mannheim als Dramaturgin engagiert. Zudem leitet sie zahlreiche Workshops für Kinder und junge Erwachsene, beispielsweise am Jungen Nationaltheater Mannheim und den Berliner Festspielen.

Nils Kirchgeßner wurde 1986 in Eberbach geboren und lebt in Berlin. Hauptberuflich tätig als Erzieher und Sozialarbeiter in der Ganztagesbetreuung und offenen Kinder- und Jugendarbeit. Beteiligung an zahlreichen Theater- und Performanceprojekten der freien Szene u.a. in Mannheim, Heidelberg und Berlin in den Bereichen Schauspiel, Performance, Rauminstallation und Text. Seit 2007 Performer, seit 2013 Autor bei RAMPIG, sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG e.V. Zwischen 2014 und 2016 Jungjuror in der Jury des Theatertreffens der Jugend der Berliner Festspiele und bis 2017 Moderator der Jugendgruppen Nachgespräche. 2016 Gründung des Kollaborationsprojektes WARTE11 zusammen mit Lea Langenfelder. Seit 2017 Leitung der Kindertheatergruppe „Die starken Wölfe“ im Jugend- und Familienzentrum JeverNeun in Berlin.

Karoline Stegmann wurde 1992 in Heidelberg geboren. Seit 2009 Ensemblemitglied bei der Theater- und Performancegruppe RAMPIG, 2012 Gründungs- und Vorstandsmitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG e.V. Seit 1999 Instrumentalunterricht in den Fächern Klavier und Cello, mehrmalige Preisträgerin bei Jugendmusiziert in Klavier solo, Klavier vierhändig und Klavier Begleitung. Organisation verschiedener Kinder- und Jugendworkshops, seit 2012 Leitung einer Kindertheatergruppe. Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln seit 2013.

Sebastian Arnd wurde 1991 in Heidelberg geboren und studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin. Bei RAMPIG ist er seit 2006 Performer und zudem für die Entwicklung technischer Lösungen verantwortlich. 2010 gründete er den bundesweiten Schülerchor Cantare, Marbeit an der Produktion TRACING TALES von machina eX am Nationaltheater Mannheim, darüber hinaus aktiv am P14 der Volksbühne Berlin aktiv. Für Eternal Russia von Marina Davydova am HAU Hebbel am Ufer Berlin und Preenacting Reenactments von Langenfelder & Lichtenberg entwickelte er technische Spezialeffekte.

Karolina Lesna, 1991 in Brzeg Dolny, Polen geboren und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin am Universitätsklinikum Mannheim. Seit 2006 ist sie Performerin und betreut den Kostümfundus bei der Theater- und Performancegruppe RAMPIG, 2012 Gründungsmitglied von Theater Performance Kunst RAMPIG e. V. Im Haus der Jugend Heidelberg betreute sie mehrere Jahre eine Kindertheatergruppe.

Leoni Awischus, 1994 in Marburg (Lahn) geboren, ist Studentin der Kommunikations- und Kulturwissenschaften sowie des Managements an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Seit 2009 Ensemblemitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG und seit 2014 Mitarbeit im Bereich der Produktionsleitung. 2015 Assistenz bei Jan Philipp Possmann, Kurator und Dramaturg aus Mannheim. 2017 folgte ein Praktikum bei ehrliche arbeit – freies Kulturbüro und die Produktionsleitung für das Projekt „Preenacting Reenactments“ von Langenfelder & Lichtenberg.

Cornelius Thomas, geboren 1993 in Heidelberg, ist Student der Malerei in Berlin und als freier Künstler in den Bereichen Theater, Performance und Malerei tätig. Seit 2010 Ensemblemitglied der Theater- und Performancegruppe RAMPIG, 2013 Hospitanz an der Volksbühne Berlin u.a. bei Produktionen von Herbert Fritsch, Bühnenbild für die Inszenierungen „Lügen und Ambrosia“ am Jugendclub P14 der Volksbühne Berlin und für die junge Theatergruppe RAMY Haus der Jugend Heidelberg. Zusammen mit Lea Langenfelder bildet er das Künstlerduo langenfelder|thomas.

Benjamin Bay, 1979 in Albstadt geboren, studierte von 2003-2008 Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. 2009-2011 Geschäftsführer sowie Teil der künstlerischen Leitung der Cafè-Galerie und Kulturinstitution Cafga in Mannheim. Seit 2011 freiberuflicher Produktionsleiter und Festivalmanager für darstellende und bildende Kunstprojekte der Freien Szene. Darunter regelmäßige Engagements von zeitraumexit Mannheim für internationale Koproduktionen und Festivals. Seit 2011 als Produktionsleiter bei der Theater- und Performancegruppe RAMPIG tätig, seit 2012 Gründungs- und Vorstandsmitglied von Theater Performance Kunst RAMPIG e.V. Seit September 2014 bei zeitraumexit für die Bereiche Veranstaltungsmanagement und -organisation verantwortlich.

Luca Pauer wurde 1988 in Lichtenfels geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Theater- und Medienwissenschaft und Pädagogik und begann 2012 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin BuT an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Im Laufe der Ausbildung Mitarbeit im Haus der Jugend Heidelberg, Regieassistentin bei der Produktion Hamlet von RAMPIG. Danach Engagement am Landestheater Coburg als Leiterin des Jungen Landestheaters. Seit 2017 leitet sie am Staatstheater Saarbrücken das Junge Staatstheater und die sparte4, Studiobühne des Staatstheaters, die kreative Begegnungsstätte für Bürgerinnen und Bürger sein möchte und jungen Künstlern Experimentierräume eröffnet. Aktuell ist sie ist Mitglied der zehnköpfigen Jury des Bundestreffens „Jugendclubs an Theatern“, die jährlich bemerkenswerte Jugendclub-Produktionen auswählen und unterstützt Theater Performance Kunst RAMPIG e.V. bei der Erstellung von Printmedien.

Christoph Hack wurde 1991 in Heidelberg geboren. Seit 2011 bei RAMPIG für technische und handwerkliche Betreuung zuständig. 2014 technische Betreuung mehrerer Produktionen bei Theater der Welt in Mannheim sowie seit dem Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik im soziokulturellen Zentrum Kulturhaus Karlstorbahnhof in Heidelberg. Visualist bei Lichtpinsel, Malen mit Strahlen.

Friedrich Byusa Blam wurde 1994 in Kibuye in Ruanda geboren. Er studierte Musikmanagement und -produktion an der Akademie der Medien Stuttgart sowie Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Heidelberg. Als Schlagzeuger und Percussionist wirkte er in seiner Jugend in verschiedenen Orchestern mit, zuletzt 2012 im Jugendsinfonieorchester Heidelberg. Seit 2011 ist er Performer bei RAMPIG und seit 2013 verstärkt in den Bereichen Musik und Soundinstallation im Einsatz. Parallel zum Studium arbeitete er im Eventmanagement für die Agentur 100 Meilen sowie dem Club Freund und Kupferstecher und begann zudem seine Tätigkeit als freischaffender Musikproduzent Byusa. Er erzielte mit einer Popproduktion beim Meduc Award 2016 den zweiten Platz, gewann 2017 den bundesweit Veranstalteten „Sample Slam“ in Heidelberg und produzierte mehrere Alben im Bereich House, Techno und Hip Hop, darunter für Rapper wie Carmike aus Memphis, Tennesse (USA). Im Bereich Sounddesign arbeitete er 2016 und ´17 mit dem Performanceduo WARTE11 auf dem Feel Festival zusammen. Darauffolgend zudem bei der Produktion „Wie der Soldat das Grammophon reparierte“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Aktuell ist er außerdem als Veranstaltungstechniker im Kulturhaus Karlstorbahnhof tätig.

Tim Fischer wurde 1993 in Heidelberg geboren und studierte dort Kunstgeschichte und Ethnologie. Zuvor absolvierte er ein Kurzstudium der Malerei in Berlin und mehrere Praktika, unter anderem in der Bühnenplastik des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Inzwischen beteiligt er sich an zahlreichen Projekten der freien Szene. Seit 2011 ist er bei RAMPIG als Performer und ist seit 2013 auch als Autor für das Kollektiv aktiv. Texte schrieb er zudem für Inszenierungen der junge Theatergruppe RAMY und langenfelder|thomas. Darüber hinaus arbeitet Tim Fischer aktuell verstärkt im Medium Fotografie. Sein Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Sofortbild und Portraitfotografie. Unter anderem stellte er eine Arbeit im Rahmen der Ausstellung Preenacting Reenactments in Berlin und Karlsruhe aus.

Malte Fischer wurde 1995 in Heidelberg geboren und studiert dort Elektrotechnik an der SRH Hochschule. Seit 2013 unterstützt er RAMPIG im Auf- und Abbau mehrerer Produktionen, ist seit 2015 auch als Performer aktiv und entwickelt technische Lösungen für einzelne Installationen. Er ist ein Kraftfahrzeug- und Luftsportenthusiast.

Sarah-Lina Mantler wurde 1990 geboren und studierte Kunstgeschichte und englischen Literatur an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg. Seit 2011 Performerin bei RAMPIG, Mitorganisation und Anleitung diverser Workshops. 2005 Preisträgerin Jugend tanzt, 2009 Tanzabitur in Kooperation mit der Folkwang Hochschule, tanzte in Stücken unter anderem von Felix Landerer, Clay Taliaferro und dem Aalto Ballett Essen. Praktika am Theater Dortmund und Arcola Theatre in London. Seit 2016 künstlerische Mitarbeit im Friedensforschungszentrum Tamera, Portugal.

Nicolas Hoffmann wurde 1995 in Heidelberg geboren, ist ausgebildeter Tischler und Student der Physik in Heidelberg. Seit 2013 bis 2015 war er Schauspiel bei der Jungen Theatergruppe RAMY, seit 2014 ist er Performer bei RAMPIG und zudem im Bereich Technik für das Kollektiv aktiv. Darüber hinaus ist er mit der Mannheimer Krautrock-Band „Nö, Danke.“ überregional aktiv.

Nicolas Rauch, 1986 in Heidelberg geboren, studierte Szenografie, Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und Art Science an der Royal Academy of Art in Den Haag. Als Ausstellungsdesigner und Szenograf realisierte Nicolas Rauch Projekte für Kuehnmalvezzi in Berlin, Installationen für das Guggenheim Bilbao und das Haus der Kunst in München. Selbstständige Arbeiten u.a. für Theater Performance Kunst RAMPIG, Kunsthalle Mannheim und Hebbel am Ufer Berlin. Seit Herbst 2014 Szenograf und Ausstellungsdesigner bei Meiré und Meiré, Köln.

Marisa Wojtkowiak, geboren 1986 in Heidelberg, wurde an der Etage, Schule für die Darstellenden Künste Berlin, zur staatlich anerkannten Schauspielerin ausgebildet. Sie ist zudem vertraut mit Gesang, Ballett und traditionellem laotischen Tanz. Seit 2005 Ensemblemitglied und seit Juli 2013 Gründungs- und Vorstandsmitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG, Beteiligung an zahlreichen Theater- und Performanceprojekten der freien Szene u. a. in Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Berlin. Seit 2013 Komparsin am Gorki Theater Berlin und zu sehen als Irina in Anton Tschechows „Drei Schwestern“ von Regisseur Willem Wassenaar und dem Abschlussjahrgang Schauspiel der Etage. Seit 2016 Engagement am Monbijou Theater Berlin.

Nikola Haubner, Jahrgang 1975, wurde klassisch als Fotograf ausgebildet. Abschluss in Heidelberg im Jahre 2000. Nach 10 Jahren als angestellter Fotograf in der Region Rhein-Neckar wagte er 2010 den Schritt in die Selbständigkeit und betreibt seitdem ein Fotostudio in der Mannheimer Neckarstadt. Ebenso lange schon begleitet er Theater Performance Kunst RAMPIG mit der Kamera.

Sophia Buck, geboren 1994, ist Studentin der Philosophie und Germanistik an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg. Seit einer Regieassistenz an der Theaterei Herrlingen ist sie im Bereich Schauspiel und Bühnenbild in der studentischen Theaterszene Heidelbergs aktiv. Seit 2014 Regieassistenz bei der Jugendtheatergruppe RAMY am Haus der Jugend Heidelberg und bei Theater Performance Kunst RAMPIG sowie theaterpädagogische Betreuung von Kinder- und Jugendworkshops. Seit 2014 Stipendiatin der German Swing Dance Society.

Tabea Panizzi wurde 1995 in Mannheim geboren und studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. In den vergangenen Jahren absolvierte sie eine Vielzahl an Assistenzen und Praktika im Kunst- und Theaterbereich, unter anderem für die Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, das Schauspiel Leipzig und das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Darüber hinaus war sie in unterschiedlichen Produktionen der Freien Szene als Performerin aktiv.

Charlotte Kreuzer wurde 1999 in Heidelberg geboren. Von 2011 bis 1016 war sie Teil der Jugendtheatergruppe RAMY unter der Leitung von Beata Anna Schmutz am Haus der Jugend Heidelberg, und wirkte in zahlreichen Inszenierungen mit. Derzeit absolviert Charlotte zudem einen Bundesfreiwilligendienst am Staatstheater Karlsruhe. Bei RAMPIG ist sie seit 2018 als Regieassistentin beschäftigt.

Verena Schröder wurde 1990 in Mannheim geboren und studierte Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim mit den Schwerpunkten Theater und Medien. Während des Studiums war sie für transeuropa 2015 – Europäisches Festival für performative Künste tätig und assistierte dem internationalen Künstlerkollektiv Blind Date Collaboration bei der Produktion „Hobby Horse Ltd.“ Außerdem war sie als Produktionsassistenz für das Künstlerduo Kassettenkind engagiert. Seit 2017 arbeitet sie für das Theaterfestival Schwindelfrei im Bereich Projektmanagement und ist seit 2018 Performerin RAMPIG.

Stephan Schmutz wurde 1974 in Mannheim geboren. Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg war er mehrere Jahre bei einem gemeinnützigen Bildungsträger beschäftigt. An der Charité Berlin erwarb er 2013 einen Master in Public Health und ist seitdem als Gesundheitswissenschaftler tätig. Bei Theater Performance Kunst RAMPIG unterstützt er Produktion und Öffentlichkeitsarbeit.

Leona Dölger wurde 1991 in Aschaffenburg am Main geboren. Erste Theatererfahrungen sammelte sie als Mitglied des Augenblick Theaters (2005-2008), einer inklusiven Theatergruppe für behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene. Studierte dann von 2011 bis 2015 Theaterwissenschaft und Audiovisuelles Publizieren an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Vor und während des Studiums hospitierte sie mehrfach am Nationaltheater Mannheim in den Bereichen Regie und Dramaturgie und war als Praktikantin am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden an der Organisation des Festivals „Neue Stücke aus Europa“ beteiligt. Seit 2015 Mitglied bei RAMPIG.

Christina Bauernfeind wurde 1990 geboren und studiert derzeit Philosophie, Anglistik und Kunstgeschichte in Heidelberg. Ihr Abitur absolvierte sie mit einer eigenen Inszenierung im Fach Literatur. Seit 2013 ist sie in der studentischen Theaterszene Heidelbergs als organisatorische Leitung, Regisseurin und Schauspielerin aktiv. Seit 2017 arbeitet sie außerdem im Bereich Social Media, PR Betreuung und Artist Development von Newcomern der Mannheimer Musikszene und ist seit 2018 als freie Kunstvermittlerin für die Kunsthalle Mannheim tätig. Seit 2015 ist sie bei Theater Performance Kunst RAMPIG als Performerin tätig.

Saioa Alvarez Ruiz wurde 1990 in Bilbao geboren und ist heute Performerin und Theaterpädagogin. Zweisprachig aufgewachsen, Spanisch und Deutsch. An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studierte sie Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften, an der Universität der Künste Berlin Theaterpädagogik. Seit 2010 bei Theater Performance Kunst RAMPIG aktiv.

Florian Hauß, geboren 1991, ist seit 2009 Mitglied bei RAMPIG. Seinen Zivildienst leistete er bei Meine Damen und Herren e.V., einer integrativen Theatergruppe in Hamburg. Seit 2011 studiert er Architektur an der Technischen Universität Berlin. Er sammelte Erfahrungen in Architekturbüros und bei einer Tutorenstelle an der Universität. 2013 hat er ein Jahr an der Faculdade de Arquitetura e Urbanismo in Sao Paulo verbracht. Er sieht gut aus und isst gerne Lachslasagne.

Christina Stihler wurde 1981 in Mannheim geboren und ist als Diplom Designerin Inhaberin der Fotografie- und Filmproduktionsagentur ideas for millions. Sie begann ihre Laufbahn als Designassistentin für ein deutsches Modelabel, danach Studium Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Film an der Hochschule Darmstadt bei Prof. Kris Scholz & Prof. Ulla Marquardt, Fotografie-Assistenz bei Olivier Pol Michel, diverse Ausstellungen von Fotografie- und Videoarbeiten z.B. Darmstädter Tage der Fotografie oder auf dem European Media Art Festival, Produktion von Dokumentarfilmen als Regisseurin sowie seit 2012 Leitung pädagogischer Videoprojekte.

Gediminas Schüppenhauer, geboren 1992, arbeitete als Videotechniker an der Schaubühne Berlin, wo er Produktionen von Thomas Bo Nilsson und Falk Richter betreute. Freiberufliche Video-Postproduktion in Deutschland und den USA, u.a. für NBC Universal, Fox Sports und Artwalk Los Angeles. Seit 2012 Ensemblemitglied bei Theater Performance Kunst RAMPIG, Mitarbeit als Performer und im Bereich Videoinstallationen. Seit 2014 freier Redakteur bei Juice Magazin Deutschland.