RAMPIG
Theater Performance Kunst

Schuld (und Sühne) Salon I: Verbrechen und Strafe

24.07. 2015, 20 Uhr, zeitraumexit Mannheim

Schuld (und Sühne) Salon II: Beichte und Vergebung

25.07.2015, 20 Uhr, zeitraumexit Mannheim

An zwei Abenden im Juli eröffnet das Kollektiv Theater Performance Kunst RAMPIG in den Räumen von zeitraumexit in Mannheim eine Salon-Reihe zum Thema Schuld. Die Salons sind dem Gedankenaustausch, Gesprächen und Diskussionen mit Gastkünstlern, Experten aus verschiedenen Lebensbereichen und einem eingeladenen Publikum gewidmet. Gleichzeitig werden an den Salonabenden performative Experimente des Kollektivs zur aktuellen Inszenierung „Schuld (und Sühne)“ frei nach Dostojewskis Roman gezeigt. Im Sinne dieses „sharing of expertise“ reihen sich die Salonabende in die seit einem Jahr andauernde künstlerische Forschung ein, die das Kollektiv RAMPIG betreibt. Szenografisch eingerichtet von Sophie Lichtenberg, künstlerische Leitung Beata Anna Schmutz.

Am Freitag, den 24. Juli um 20 Uhr findet Schuld (und Sühne) Salon I: Verbrechen und Strafe statt. Die hierzu eingeladenen Künstler arbeiten in verschiedenen Genres. Julia Zastava aus Moskau, die derzeit in Wien arbeitet, stellt Videoarbeiten und -installationen zum Thema Strafe aus. Maja Das Gupta, eine deutsch-indische Autorin begleitete das Kollektiv bereits nach St. Petersburg. Hier wird sie auf dieser Reise basierende Texte präsentieren. Konstantin Küspert beschäftigt sich als Theaterautor mit politischen Schuldfragen. Er wird die „Strafe“ ebenfalls literarisch bearbeitet präsentieren. Die Berliner Modedesignerin Saskia Juliane aktualisiert die Frage nach dem „Verbrechen“ in ihren Modeentwürfen und einer Rauminstallation.

Am Samstag, den 25.07.2015 um 20 Uhr folgt Schuld (und Sühne) Salon II: Beichte und Vergebung. Auch an diesem Abend wird es mehrere künstlerische Impulse geben: Performances, Lesungen, Installationen und Videos. Die Danziger Fotografin und Videokünstlerin Olga Markowska stellte bereits eine fotografische Reihe zu Dostojewskis Werk in Polen aus und wird gemeinsam mit dem Kollektiv RAMPIG eine filmische Arbeit entwickeln. Christina Stihler, eine in Mannheim lebende Fotografin und Filmemacherin, arbeitete ihre Erlebnisse aus St. Petersburg zum Motiv „Vergebung“ fotografisch auf und präsentiert diese. Ein performatives Tableau Vivant unseres Ensembles zu Szenen aus Dostojewskis Roman wird Teil des Programms sein. Bernd Panizzi und Dr. Konrad Fischer werden eine theologische Perspektive eröffnen. Die gesamte Salon-Reihe wird zusätzlich durch ein „work in progress“ vom Mannheimer Künstlerduo Weimer&Weber (Olga Weimer und Marcel Weber) begleitet.

Anmeldung erbeten unter salon@rampig.de

Eintritt 5 Euro incl. Begrüßungsgetränk.

Gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, das Kulturamt der Stadt Mannheim, die LBBW-Bank Stiftung und die GLS Treuhand.